Papst Leo verlässt Krankenhaus nach Lungenkrebsoperation
Papst Leo hat am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen, nachdem er sich dort einer erfolgreichen Operation wegen Lungenkrebs unterzogen hatte. Bei seiner Entlassung zeigte sich das Kirchenoberhaupt den wartenden Gläubigen: Der Pontifex verließ die Klinik ohne fremde Hilfe zu Fuß und begrüßte die Anwesenden, was nach einem derartigen chirurgischen Eingriff als ermutigendes Zeichen für seine unmittelbare Verfassung gewertet wird.
Bereits für den Sonntag wird erwartet, dass Papst Leo die Gebete auf dem Petersplatz leitet und damit rasch wieder seine repräsentativen Aufgaben im Vatikan wahrnimmt. Die medizinische Betreuung ist damit jedoch keineswegs abgeschlossen. Das behandelnde Ärzteteam wartet gegenwärtig auf weitere Testergebnisse, um festzustellen, ob der Krebs möglicherweise bereits auf nahegelegene Lymphknoten übergegriffen hat.
Für Gläubige und Beobachter im deutschsprachigen Raum steht der bevorstehende Auftritt auf dem Petersplatz im Fokus, da er erste Hinweise auf die tatsächliche Belastbarkeit des Pontifex liefern dürfte. Ob nach der Entlassung weitere Therapiemaßnahmen erforderlich sind, entscheidet sich maßgeblich mit den ausstehenden Befunden der römischen Mediziner.
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