EPPO prüft EU-Mittel nach Bahnkatastrophe bei Urda auf der Strecke Madrid–Sevilla
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Die Europäische Staatsanwaltschaft EPPO ermittelt wegen möglichen Missbrauchs von EU-Geldern für den Ausbau der Schnellfahrstrecke Madrid–Sevilla und führt Ermittlungsmaßnahmen bei der Infrastrukturbehörde Adif und der Sicherheitsbehörde AESF durch. Am 28. Oktober rammte bei Urda ein Renfe-Zug einen stehenden Iryo-Zug auf dieser Linie und tötete 69 Menschen; das LZB-Lagesystem war ausgefallen, dennoch erhielt Renfe Freigabe für Normalgeschwindigkeit. Auf derselben Linie starben im Januar bei Adamuz 46 Menschen; beide Unfälle innerhalb von neun Monaten forderten 115 Todesopfer und zahlreiche Verletzte.
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