Trump: Iran-Krieg endet, wenn er es will – Kosten laut Bericht 47 Milliarden Dollar
US-Präsident Donald Trump hat auf einer Kundgebung in Lubbock, Texas, erneut gesagt, der Krieg gegen den Iran ende „wann immer ich will“. Teheran dürfe keine Atomwaffe besitzen. Der Abschluss könne „sehr schnell“ erfolgen, müsse aber „ordentlich“ sein, mit einer klaren Feststellung, dass der Iran niemals Atomwaffen haben werde. Bald wolle er entscheiden, ob er mit dem Iran „einen Deal“ macht oder den Konflikt „zu Ende bringt“.
Laut The Hill bezifferte das US-Zentralkommando am 16. Oktober die Kosten des Iran-Konflikts auf 47 Milliarden Dollar, rund drei Milliarden mehr als zuvor. Der größte Posten seien Munitionsersatz mit 29 Millionen Dollar; die Auseinandersetzung habe gleichwohl zu Engpässen bei US-Munition geführt, obwohl Trump am 3. September von „praktisch unbegrenzten“ Beständen gesprochen hatte. Nicht enthalten sind Schäden an Militärstützpunkten im Nahen Osten: Ein Inspector-General-Bericht an den Kongress nannte zum 29. Juni 184 Millionen Dollar, darunter diplomatische Einrichtungen in Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nach iranischen Angriffen.
Mark Zandi, Chefökonom von Moody’s Analytics, schätzte am 12. Oktober die Belastung amerikanischer Haushalte auf durchschnittlich 2000 Dollar: 1100 durch höhere Energiekosten, 540 durch Zinsen, 360 durch Militärausgaben. Trumps Zustimmung lag in einer Reuters/Ipsos-Umfrage vom Montag bei 32 Prozent, nahe einem Rekordtief, während Energiepreise und Lebenshaltungskosten vor den Zwischenwahlen am 3. November belasten. Die USA zogen Diplomaten aus Saudi-Arabien ab; die New York Times berichtete, US- und israelische Streitkräfte hätten Pläne für eine kurze, intensive Schlagoperation gegen den Iran nach der Wahl ausgearbeitet.
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