Auch 40 Jahre nach dem grössten Chemieunfall der Schweiz bleibt die Brandursache in Schweizerhalle umstritten
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In der Nacht auf den 1. November 1986 brannte in Pratteln (Basel-Landschaft) die Sandoz-Lagerhalle in Schweizerhalle; 1350 Tonnen giftige Chemikalien verbrannten unter einer rund 60 Meter hohen Rauchsäule, die Löscharbeit dauerte bis gegen 5 Uhr morgens. Das Löschwasser spülte schätzungsweise 20 Millionen Tonnen Gift in den Rhein, der sich blutrot färbte und nahezu das gesamte Kleinleben tötete. Danach änderte sich Umwelt- und Industrieaufsicht, doch die Ursachenforschung ist bis heute nicht abschliessend geklärt.
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