Erdogan will mit vorgezogener Wahl 2028 gegen die Amtszeitbegrenzung antreten
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beabsichtigt, bei einer vorgezogenen Wahl im April 2028 erneut anzutreten und so die verfassungsrechtliche Begrenzung auf zwei fünfjährige Amtszeiten zu umgehen. Das sagte sein Berater Mehmet Ucum nach Medienberichten vom Donnerstag. Demnach findet die Wahl am 16. April 2028 statt, wenn 360 der 600 Abgeordneten dem Vorziehen zustimmen. Erdogans regierende AKP und der nationalistische Koalitionspartner MHP kommen auf 326 Sitze und bräuchten dafür weitere Stimmen. Der 72-Jährige ist seit 2003 an der Macht, seit 2014 als Präsident, und würde eine vierte Amtszeit anstreben.
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