Erdoğan strebt vorgezogene Präsidentenwahl 2028 an
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Der türkische Rechtsberater Mehmet Uçum nannte den 16. April 2028 als angestrebtes Datum für eine vorgezogene Präsidentenwahl, obwohl der reguläre Termin erst im Mai 2028 läge. Eine Klausel der Verfassungsänderung von 2017 erlaubt Präsident Erdoğan trotz seiner eigentlich letzten Amtszeit eine erneute Kandidatur, falls das Parlament Neuwahlen ansetzt. Dafür sind 360 von 600 Stimmen nötig, die Regierungsallianz verfügt aber nur über 326 Sitze. Schon 2023 war Erdoğans Kandidatur wegen der Zweiamtszeitenbegrenzung umstritten.
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