Friedrich-Vorwerk-Chef warnt vor großen Sicherheitslücken in der deutschen Strominfrastruktur
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Die Energiewende erfordert Stromautobahnen, Kabel und Umspannwerke — doch deren Schutz vor Sabotage ist mangelhaft, warnt Torben Kleinfeldt, Chef des Infrastrukturbauers Friedrich Vorwerk, der rund 2000 Mitarbeitende auf Baustellen im Einsatz hat. „In England haben Energiezentralen dreireihige Stacheldrahtzäune und eine massive Präsenz von Wachpersonal mit Hunden", sagt er; Deutschland sei „sehr nachlässig". Zwar kann man zur Trafostation einfach rübergehen und den Schalter umlegen, doch die größte Herausforderung seien die riesigen Hochspannungstrassen. Selbst Erdkabel bieten keinen hundertprozentigen Schutz, sind Kleinfeldt zufolge aber trotz höherer Baukosten sinnvoller als Freileitungen.
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