Russland plant Anklage gegen deutschen FAZ-Korrespondenten in Abwesenheit
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Russische Behörden haben die Ermittlungen gegen Michael Martens, den Balkan-Korrespondenten der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), abgeschlossen und wollen ihn in Abwesenheit anklagen. Hintergrund ist eine Pressekonferenz im August in Belgrad, bei der Martens den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fragte, wie Europa der Ukraine helfen könne, mehr russische Soldaten zu töten. Die FAZ distanzierte sich von der Formulierung und erklärte, die Frage sei missverständlich gewesen; es entspreche nicht der redaktionellen Linie, den Tod möglichst vieler russischer Soldaten zu fordern.
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