Prozess gegen vier mutmaßliche Führungsfiguren des verbotenen Königreich Deutschland beginnt in Düsseldorf
In Düsseldorf hat nach dem Verbot der Vereinigung Königreich Deutschland der Strafprozess gegen vier mutmaßliche Rädelsführer begonnen; laut Anklage liegen Hunderte Straftaten und zehn Millionen Euro Gesamtschaden vor, zudem Steuerdelikte, Urkundenfälschung und der Versuch, die Legitimität der Bundesrepublik zu untergraben. Unter den Angeklagten ist Peter Fitzek; laut Bundesanwaltschaft ließ er sich 2012 zum obersten Souverän des Königreichs ernennen und als göttliches Wesen einstufen. Fitzek lehnte beim Auftakt bürgerliche Namensangaben ab und nannte stattdessen die Bezeichnung Peter, der Erste – Menschensohn des Horst und der Erika aus dem Hause Fitzek sowie die Staatsangehörigkeit Königreich Deutschland; der Richter stellte fest, er verweigere ordnungsgemäße Personalien. Die drei übrigen Angeklagten sind zwischen 38 und 47 Jahre alt; die mehr als einstündige Anklageverlesung verfolgte Fitzek sichtbar ruhig, Zuschauerinnen und Zuschauer im Saal umfassten offenbar Unterstützer der verbotenen Gruppe.
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