Sechs Tote in Stade: Schüsse beim Hilfeplangespräch nach eskaliertem Kinderschutzfall
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Am 29. Juni starben in Stade sechs Menschen, als ein Hilfeplangespräch zur Eskalation eines Kinderschutzfalls um ein Baby mit Hirnblutung und Verdacht auf Schütteltrauma endete. Der Vater Fatih Khan G. war aus Hannover angereist, hatte zuvor illegal in Berlin eine Waffe gekauft und erschoss die Mutter, drei Sozialarbeiter der Mutter-Kind-Einrichtung und drei Mitarbeitende des Jugendamts Hannover. Vier Opfer waren bei Polizeieintreffen tot, zwei später. Innenministerin Daniela Behrens sprach von einer kaltblütigen Tat; diskutiert wird, ob es ein Sorgerechtsstreit oder ein gezielter Angriff auf den Staat war.
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