Moskau dämpft Erwartungen nach Trumps Ukraine-Ankündigung; Merz und Trump sprechen übers weitere Vorgehen
Nach seinem Donnerstag-Treffen mit Kremlunterhändler Kirill Dmitrijew hatte US-Präsident Donald Trump ein großes europaweites Abkommen in Aussicht gestellt, ohne Vertreter der Ukraine getroffen zu haben. Kremlsprecher Dmitrij Peskow erklärte laut Interfax, Moskau sehe bei den Europäern weder Bereitschaft, ein künftiges Sicherheitssystem auf dem Kontinent zu diskutieren, noch einen benannten Verhandlungsführer. Ukraine und Russland wollen kommende Woche erstmals seit Februar in Abu Dhabi unter US-Vermittlung über ein mögliches Kriegsende verhandeln. Bundeskanzler Friedrich Merz tauschte sich nachts mit Trump telefonisch aus; Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte nach den US-Zwischenwahlen, der Verhandlungsprozess gewinne Dynamik und neue Dringlichkeit.
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