Amazonas-Studie: Rodungen verwandeln Regenwald in CO₂-Quelle
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In 15 Jahren gab der Amazonas-Regenwald laut »Nature« (Team um Luciana Gatti, São Paulo) mehr CO₂ ab als aufgenommen: im Untersuchungsgebiet von etwa 6,7 Millionen Quadratkilometern im Schnitt rund 0,32 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr. Hauptgrund sind direkte menschliche Aktivitäten wie Entwaldung, Waldschäden und Biomassverbrennung, nicht primär der Klimawandel; Rodungen und Brände kehrten die Bilanz um, El Niño verstärkt regionale Effekte. Forscher fordern Rodungsstopp, Brandkontrollen und Aufforstung; die Abholzung im brasilianischen Amazonas sank zuletzt auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt.
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